Mär 09
2020

Letzte Etappe - und damit letzte Frage.
Kurz und einfach: Wem gönnen Sie den Sieg für das Amt des Bürgermeisters?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten - herzlichst.

Sehr geehrter Herr Spieß,
zunächst noch einmal vielen Dank für Ihr Engagement und die Idee mit den "10 weeks". Es waren doch sehr viel aufschlussreiche Antworten dabei und die Wähler*innen haben einen recht guten Überblick bekommen.

Zu Ihrer letzten Frage: Da es sich bei allen Bewerben um Kandidaten aus der demokratischen Mitte handelt, gönne ich es jeder/jedem. Derjenige, dem es gelingt, die meisten Wähler zu überzeugen, verdient meine neidlose Anerkennung.
Mär 04
2020

Vorletztes Thema - liebe Kandidaten - und zuerst nochmal vielen Dank für Ihre bisherigen Bemühungen. Ich bin überzeugt, dass die Fragen und Ihre Sichtweisen nicht nur für mich relevant sind - sondern für die 100te Personen hier und für die 1000de Personen in den beiden anderen Gruppen. Ihre Mühen und Sichtweisen im Vergleich sind sehr wertvoll - vielen Dank.

Ich möchte gerne zum Thema #9 Wirtschaft in Puchheim kommen - und diesmal auch nicht kritisch einleiten.

Exkurs: meine Kritiken der letzten Themen habe ich persönlich auch genutzt, um zu sehen, wie Sie damit umgehen. Danke Herr Seidl zum Beispiel für Ihre Antwort zum Thema #8, in dem ich für mich sehe - und sicher andere Personen auch - wie mit vielleicht unberechtigter Kritik umgegangen wird.

Mein Verständnis ist, dass die wirtschaftliche Situation in Puchheim für eine Kleinstadt ausreichend bis sehr gut ist. Es gibt Einkaufsmärkte,

Apotheken, Geschäfte für den täglichen Bedarf, Ärzte und auch Industriegebiete mit kleineren und mittleren Unternehmen.
Weiterhin sind die Unternehmen eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt durch die abzuführenden Steuern.

Meine Fragen an Sie:
A) Ist es ausreichend, was wir in Puchheim an Gewerbe und Unternehmen haben oder gibt es aus Ihrer Sicht Verbesserungsbedarf?
B) wenn es Verbesserungsbedarf gibt - welcher ist das?


Mein Verständnis ist, dass die wirtschaftliche Situation in Puchheim für eine Kleinstadt ausreichend bis sehr gut ist. Es gibt Einkaufsmärkte,

Apotheken, Geschäfte für den täglichen Bedarf, Ärzte und auch Industriegebiete mit kleineren und mittleren Unternehmen.
Weiterhin sind die Unternehmen eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt durch die abzuführenden Steuern.

Meine Fragen an Sie:
A) Ist es ausreichend, was wir in Puchheim an Gewerbe und Unternehmen haben oder gibt es aus Ihrer Sicht Verbesserungsbedarf?
B) wenn es Verbesserungsbedarf gibt - welcher ist das?

 

Sehr geehrter Herr Spieß,

 

ich schließe mich Ihrer Meinung an. Aus meiner Sicht sind wir sehr gut ausgestattet in Sachen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, etc. Wir haben einen sehr guten Mix aus High-Tech Unternehmen und Einzelhandel und ich denke, hier sind wir als Stadt gut aufgestellt. Ich sehe keine Notwendigkeit, weiteres Gewerbe anzusiedeln, ich verschließe mich aber auch nicht davor, wenn es Unternehmer gibt, die ihre Zukunft in Puchheim sehen.

Wir müssen aber aufpassen, dass wir v.a. die kleineren Einzelhändler weiter und noch besser unterstützen. Für diese wird es aufgrund der hohen Mieten und der Knappheit an geeigneten Geschäftsflächen immer schwerer. Sorge bereitet mir der Umgang mit den Einzelhändlern am Alois-Habeck-Platz. Wir als Stadt verlieren ein alteingesessenes Schreibwarengeschäft und aller Voraussicht nach auch ein Sanitätshaus. Hier sollten wir versuchen noch zu retten was zu retten ist. Die Entwicklung hier sehe ich sehr kritisch, mir wären an diesem Platz viele Einzelhändler lieber, als ein großer Vollsortimenter-Supermarkt. Das ist aber meine persönliche Meinung, hierauf hat die Stadt leider nur sehr geringe Einflußmöglichkeiten.

Mir persönlich wäre daran gelegen, ein Fahrradgeschäft in Puchheim zu haben, allerdings können wir als Stadt potentiellen Interessenten nur anbieten, bei der Suche nach Ladenflächen behilflich zu sein. Auch finde ich die Idee des Landpack-Chefs Maier gut, im Landkreis ein Kompetenzzentrum für Fachpersonal zu etablieren. Vielleicht wäre das in Puchheim realisierbar. Auch einen geplanten Handwerkerhof würde ich befürworten. Wir brauchen Handwerksbetriebe und sollten diese auch entsprechend unterstützen. Ich bin aber keine Freund davon, immer neue Gewerbegebiete auszuweisen, um Wachstum zu generieren. Die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe muss genau geprüft werden (auch in Bezug auf die Verkehrssituation) und moderat erfolgen.

Feb 24
2020

Herr Spiess stellte folgende Frage:

Diese Woche geht es in den Endspurt - die Plakate sind VOLLständig, die Briefwahlunterlagen können bestellt werden und Sie als Kandidaten scheinen täglich medial, persönlich oder virtuell unterwegs zu sein. Mein Thema 7 sind die nötigen Kompetenzen für das Amt des Bürgermeisters.
Ich freue mich erneut über Ihre Antworten.

A) Welche Kompetenzen (Soft- und Hardskills) sollte der perfekte Bürgermeister für Puchheim mitbringen?
B) Welche Merkmale grenzen Sie von den jeweils anderen Kandidaten ab - welche Eigenschaften sollte ich als Wähler wissen, die Sie besser machen/können/haben als die anderen Kandidaten?

Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Spieß,

Sie haben Recht, es geht in den Endspurt. Allerdings gehöre ich nicht zu den Kandidaten, die ständig medial oder virtuell unterwegs sind, da ich ich im "Nebenberuf" auch noch voll berufstätig bin.

Zu Ihrer Fragen, die ich aber gerne zusammenfassen möchte:

Ich denke, es gibt nicht DEN perfekten Bürgermeister. Ich sagte auf der Podiumsdiskussion, dass ich eigentlich gar nicht Bürgermeister werden möchte, da als Bürger laut dem Gemeinderecht nur wahlberechtigte Personen einer Stadt gemeint sind.Ich möchte aber für alle Einwohner Puchheims da sein. Das sehe ich auch als Grundvoraussetzung für die Ausübung des Amtes. Ein Bürgermeister muss die Sorgen der Einwohner ernst nehmen, verantwortungsbewusst handeln und all seine Entscheidungen immer unter den Aspekt stellen, was für die Mehrheit der Menschen gut ist. Er darf nicht nur nur seinen eigenen Interessen folgen. Dazu gehört natürlich ein großes Fachwissen und die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten. Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz und vor allem Respekt jedem gegenüber sind absolut notwendige "Skills", die ein Bürgermeister mitbringen muss. Wenn das dann noch gepaart ist sich mit Leidenschaft für die Menschen einzusetzen, wäre das aus meiner Sicht die ideale Besetzung.

Ob es Fähigkeiten oder Kompetenzen gibt, mit denen ich mich von den Mitbewerbern abgrenze, kann ich nicht beurteilen. Deshalb in aller Kürze Eigenschaften, die ich für das Amt des Bürgermeisters einbringen würde.

Ich habe mich bewusst den unabhängigen Bürgern angeschlossen, da ich mir keine parteipolitischen Zwänge auferlegen möchte. Es gibt genügend gute Ideen, die darauf warten, umgesetzt zu werden und ich muss keine Rücksicht auf Parteibücher nehmen. Ich werde eine ehrliche, transparente Politik machen und die Bürger immer von Anfang an in die Entscheidungen einbinden. Jeder Bürger hat jederzeit die Möglichkeit, mit mir zu sprechen, seine Sorgen, Wünsche und Ideen vorzubringen. Ich bin für jede Anregung dankbar und für eine konstruktive Kritik offen. Als ehemaliger Bundesligatrainer weiß ich, wie wichtig Teamarbeit ist und wie man mit großem Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit Erfolge feiern kann, die niemand für möglich gehalten hat. Als Trainer muss man viele Entscheidungen treffen, die für den Einzelnen manchmal schmerzhaft sind, das Team aber voranbringen. Der Einzelne darf aber nie zurückgelassen werden. Auch muss man schnell auf verschiedene Situationen reagieren und entsprechend handeln. Als seit 20 Jahren selbständiger Ingenieur weiß ich, was es heißt, wirtschaftlich und vorausschauend zu denken und zu handeln, als ehemaliger Vorgesetzter von ca. 500 Personen bei einer Bundeswehreinheit, weiß ich, was es bedeutet, eine Behörde zu führen und als Familienvater von 3 Schulkindern sehe ich die Verantwortung, die wir gemeinsam für nachfolgende Generationen haben. Ob mich das von den anderen Bewerbern abhebt, darf Gott sei Dank der Wähler entscheiden.

Feb 28
2020
Thema #8 ist für mich die Infrastruktur und das Wohnen un Puchheim. Mein kritisches Verständnis ist, dass sich an den Wohnsituationen seit vielen Jahren nichts geändert hat - es fehlen Seniorengerechte Wohnungen, die Mietwohnungen sind zu teuer und die letzte Bürgerversammlung hat gezeigt, dass seit vielen Jahren (seit den 70ern) viele städtische Wohnungen nicht saniert wurden.
In der Infrastruktur fehlen Parkplätze, Straßen mit Löchern werden rudimentär geflickt (z.B. Ausfahrt Mooslängsiedlung) und einen Radweg direkt in die Münchner City fehlt noch Jahre.
 
A) Sehen Sie die Situation für Infrastruktur und Wohnen kritisch - oder „alles gut“?
B ) Welche Maßnahmen ergreifen Sie als Bürgermeister zur Verbesserung der Infrastruktur?
C) Welche Maßnahmen ergreifen Sie zur Verbesserung der Wohnsituation in Puchheim?

 

Frage 8:

Zu der Frage 8 möchte ich kurz antworten:

Ich sehe die Wohnsituation in und um Puchheim sehr kritisch, wobei wir differenzieren müssen. Eine Stadt kann nicht alle Probleme lösen und es passieren Dinge, die wir nicht beeinflussen können. So hat natürlich der eklatante Anstieg der Preise für Grundstücke und Häuser auch zum Anstieg von Mieten geführt. Hier können wir als Stadt nur Vorsorge treffen in dem wir eigene Wohnungen bauen, die zu moderaten Preisen vermietet werden. Wichtig ist mir, wenn wir als Stadt Wohnungen bauen, diese auch im Bestand halten. Denn nur so können wir gewährleisten, dass wir auch zukünftig Wohnungen zu vernünftigen Preisen vermieten können. Selbstverständlich legen wir beim Bau neuer Wohnungen enormen Wert auf eine wirtschaftliche, umweltgerechte und barrierefreie Umsetzung. Insgesamt hibt es im Bereich Barrierefreiheit noch enormen Nachholbdarf und das ist ein Punkt, auf den ich großen Wert lege. Auf den privaten Wohnungsmarkt können wir nur bedingt einwirken, werden aber hier vor allem bei Neubauten die Anforderungen an die energetische Qualität, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Barrierefreiheit erhöhen. Wichtig ist mir, dass wir Neubaugebiete moderat entwickeln, nicht weiter in die Fläche gehen und Wohnungen nicht dafür bauen, dass wir den Zuwachs Münchens bedienen.

Diese Gebäude müssen natürlich auch instand gehalten werden. Mit der WEP wurde ein Instrument geschaffen, mit dem die Umsetzung des Wohnungsbaus gelingen kann. Allerdings ist es natürlich so, dass es einen enormen Sanierungsstau gibt. Diesen gilt es aufzuarbeiten. Ich kann es leider als Außenstehender (so muss ich mich bezeichnen, da mir keinen genauen Zahlen vorliegen) nicht beurteilen, in welcher Höhe wann welche Kosten genau anfallen werden, deshalb kann ich Herrn Koch mit der Forderung nach einem Kataster verstehen. Wenn es das geben würde, kann es nicht sein, dass wir bis heute zum Beispiel Kosten für eine Sanierung der Mittelschule nicht genau beziffern können. Wir bewegen uns hier in Größenordnungen zwischen ca.20 Millionen Minimalsanierungskosten bis hin zu 53 Mio. geschätzte Kosten für einen Neubau. Die CSU spricht von Kosten für Baumaßnahmen in den nächsten Jahren von 150 bis 200 Mio. Euro. Hier scheint es noch viel Klärungsbedarf zu geben.

Der Bausektor ist natürlich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeiten ein Heimspiel und ich bin mir sicher, dass wir hier innerhalb kurzer Zeit hier wirklich Lösungen finden werden.

Im Bereich der Infrastruktur gibt es ebenfalls große Herausforderungen. Fahrradwege nach München ist sicher ein Aspekt. Hier sind wir aber auch auf andere Gemeinden angewiesen, die wir überzeugen müssen. Innerorts gibt es noch einen großen Nachholbedarf an Fahrradwegen, die vom Auto- und Füßgängerverkehr abgetrennt sind. Hier ist die Schaffung von Fahrradstraßen mit Sicherheit ein gutes Mittel, aber es müssen auch neue abgetrennte Wege geschaffen werden. Ich möchte aber an dieser Stelle nicht zu tief einsteigen, es gibt einige Konzepte und da werden wir dann sehen, was möglich ist umzusetzen. Ich möchte hier niemendem den schwarzen Peter zuschieben, wir müssen hier einen genauen Sanierungsfahrplan mit entsprechenden Kosten erstellen, der dann sukzessive abgearbeitet wird.

Feb 18
2020

Frage von Herrn Spiess:: Ich möchte konkret das Großprojekt aus 2018 als Beispiel heranziehen, welches mit einem Bürgerentscheid und 75% Gegenstimmen abgesägt wurde. Es geht mir ausdrücklich nicht um das eine spezielle Thema ansich - sondern um die Art und Weise, wie damit umgegangen wurde. Ich denke, dass vielen Pucheimern noch präsent ist, wie fast der gesamte Stadtrat (außer FW) entgegen der Stimmung in der Bevölkerung das Projekt durchdrücken wollte.

A) an SPD/UBP/CSU/Grüne - welche Fehler (im Nachhinein gesehen) haben Sie damals gemacht und was würden Sie bei dem nächsten Großprojekt in dieser Art anders machen - in Kommunikation, Vorgehen, Prozess oder Umsetzung?
B) das Projekt/Thema "S-Bahn-Ausbau" treibt die Puchheimer um - welche Kommunikationverbesserungen zu den Puchheimer Bürgern - im Gegensatz zum 2018er Thema - haben Sie alle dabei schon auf dem Zettel - wenn Sie Bürgermeister werden?

Ersteinmal finde ich Ihren Eingangstext falsch formuliert. Es wurde nicht versucht, das Projekt gegen den Willen der Bevölkerung "durchzudrücken". Das Projekt wurde über Jahre entwickelt und stand kurz vor der Umsetzung, ehe es in Poing ein Erdbeben gab, was man auf die dortige Geothermie zurückführte. Daraufhin bildete sich eine Bürgerinitiative, die dann schließlich mit großer Mehrheit gegen eine städtische Beteiligung an der Geothermie stimmte.
Mit diesem demokratischen Prozess wurde dann das Vorhaben gestoppt und sollte somit jetzt kein Wahlkampfthema mehr sein, da das Votum der Bürger von allen akzeptiert wurde. Natürlich sollte man die Art und Weise, wie diese aufgeheizte Stimmung zustande kam, analysieren und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen. Hier sehe ich die Hauptursache darin, dass man die Geothermie-Gegner zunächst nicht Ernst genommen und erst viel zu spät mit entsprechender Aufklärungsarbeit begonnen hat. Aus meiner Sicht hätte man nach dem Ereignis in Poing das Projekt zunächst aussetzen können, bis alle Fakten aus Poing vorliegen. Stattdessen wurde die BI mehr oder weniger abgespeist, was aus meiner Sicht der Kardinalsfehler war. Ich verstehe, dass viele Menschen in Puchheim zum damaligen Zeitpunkt zurecht Angst davor hatten, dass ihre Keller oder Häuser Schaden nehmen könnten. Man hat es seitens der Stadt/ Bürgermeister in keinster Weise verstanden, diese Krise vernünftig zu bewältigen. Mir fehlte ein vernünftiger Umgang mit dem gesamten Thema, allerdings möchte ich das nicht nur auf auf eine Seite beziehen. Man diskutierte beiderseits häufig nicht mehr auf sachlicher Ebene, die Emotionen kochten zu schnell hoch, was aber verständlich ist, wenn eine Seite nicht ernst genommen wird.
Wenn man sieht, wie viele Veranstaltungen derzeit im Wahlkampf stattfinden, frage ich mich, warum man zum damaligen Zeitpunkt nicht offensiver und offener auf die Bevölkerung zugegangen ist. Ich hoffe, dass dies zukünftig auch ohne Wahlkampfgeplänkel passiert. Das ist eigentlich auch schon die Lösung des Problems: frühzeitig und umfassend Informieren und Sorgen der Bürger ernst nehmen, kurz eine umfassende Kommunikation.

Zu C: den Ausbau der S-Bahn haben alle politischen Parteien und Vereinigungen auf ihrer Agenda und es dürfte kaum jemanden in Puchhheim geben, dem dieser Punkt nicht wichtig ist. Allerdings sehe ich die Lösung des Problems darin, dass wir alle gemeinsam so viel Druck gegenüber der Landesregierung und der Deutschen Bahn aufbauen, dass man dort aufgrund des großen öffentlichen Interesses endlich tätig werden muss und die Planung konkret vorantreibt. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist alternativlos. Deshalb werde ich versuchen, immer wieder große Aktionen zu starten, zu denen möglichst viele Menschen kommen. Wir haben derzeit mit fff eine Bewegung, die zeigt, wie der Druck von unten auch in der Politik ein Umdenken bewirkt, warum nicht auch in der Frage S-Bahn-Ausbau. Ich werde hier sehr hatnäckig sein und nicht locker lassen. Und genau das werde ich auch beim Thema Ausbau der S-Bahn sein und ich hoffe, wir können hier mit den bestehenden Initiativen noch viel mehr Menschen mobilisieren. Die BI beim Geothermie-Projekt hat es vorgemacht, wie man viele Menschen für eine Sache gewinnt.
Den barriefreien Ausbau des Bahnhofs werde ich durch entsprechende Hartnäckigkeit gegenüber der Verwaltung und der Bahn verfolgen. Notfalls müssen wir hier eine Übergangslösung finden, denn es kann nicht sein, dass wir einen Personenkreis vom S-Bahn-Fahren ausschließen.